Online-Diskussion: Rassismus in den USA

Am Donnerstag, den 09.07. werden wir wieder eine kleine Online-Diskussionsrunde anleiern. Dieses mal werfen wir einen Blick auf die USA und diskutieren über die spezielle Bedeutung und Art des Rassismus dort.

Wer mit diskutieren möchte kann sich gerne bei arbeitskreisaufloesen@yahoo.com melden und bekommt dann einen Discord-Einladungslink von uns.

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Online-Diskussion zu Corona am 11.06.

In der „Lockerungsdiskussion“, die wetteifernde Politiker und Publikum führen, geht es um Höchstes und das lebhaft: Ist nicht die Gesundheit das Höchste oder jetzt nicht mehr? Ist nicht die Freiheit der Wirtschaft genauso eine Frage von Leben und Tod? Und die Freiheit des Bürgers, beraubt um Berufstätigkeit und Fitnessstudio, mit Füßen getreten…? Manche entlarven das Virus als Nebelkerze von Unterdrückern, der Staatsschutz wird tätig und die Kanzlerin rüffelt eine „Lockerungsdiskussionsorgie“.
Darüber wollen wir diskutieren. Und auch darüber:
Was die Regierenden unter dem offenbar erregenden Titel „Lockerung“ machen, ist banal. Seuchenpolitische Einschränkungen werden aufgehoben, auf dass der Trott des kapitalistischen Alltags wieder in Gang kommt: Unternehmen machen Geschäfte, Leute arbeiten für das Geld, das sie kriegen, und kommen mit dem recht und schlecht aus.

Wir treffen uns am Donnerstag, den 11.06. um 18:00 Uhr auf einem Discord-Server.
Wer einen Einladungslink erhalten möchte, kann sich bei arbeitskreisaufloesen@yahoo.com melden.

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Bremer Diskussionsangebot: Corona und Volksgesundheit

Eine in der Bundesrepublik nie dagewesene Ausgangssperre wird verhängt, zieht sich in die Länge und wird begleitet von einer immer größeren Zustimmung für die Regierenden einerseits und einer Sorge um den Zustand der Grundrechte andererseits. Die wirklich Zuständigen beschönigen nicht den Einsatz hoheitlicher Gewalt. Sie rechtfertigen ihn mit den Geboten der seuchenmedizinischen Vernunft. Und das ist schon interessant, ganz jenseits der teilnahmsvollen Frage nach dem gleichgewichtigen Verhältnis beider Seiten. Denn mit Vernunft reklamiert die Politik, dass sie im Sinne und im Interesse derer handelt, die sie ihren Maßregeln unterwirft. Dabei zeugt die Gewalt, die sie aufwendet, davon, dass der Zweck, den sie mit ihren Vorschriften verfolgt, nicht der der Betroffenen ist. Und das wirft zwei Fragen auf:

Was ist die Sache, die der Staat über sein Volk verhängt, wenn er für sein sturzvernünftiges Vorgehen ohne Gewalt nicht auskommt? Und: Auf wen, auf welche Interessen trifft er mit seiner gewaltsam verordneten Vernunft?

Diese und weitere Fragen wollen wir mit euch diskutieren am kommenden Mittwoch, den. 22.04.20 ab 19 Uhr.
Da wir uns derzeit nicht physisch treffen können, werden wir die Diskussion auf einem Discord-Server unter https://discord.gg/yyGFJzH führen.

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Argumente gegen das Zeitgeschehen 2020

Das „Argumente gegen das Zeitgeschehen“ muss wegen Corona leider entfallen.

In dem Jahr 2020 wird unser jährliches Seminarwochenende „Argumente gegen das Zeitgeschehen“ nicht mehr in Großgoltern, sondern in Sprötze bei Hamburg stattfinden.

Es werden Workshops zu den Themen „Die Wohnungsfrage. So alt die der Kapitalismus.“ und zu „Die Frau im Kapitalismus: Juristisch gleichgestellt, moralisch geachtet, schlecht behandelt“ angeboten.

Wir freuen uns wie immer auf zahlreiche Anmeldungen! Die neue Website ist unter www.zeitgeschehen.net ab sofort freigeschaltet.

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Lesekreis: Arbeit und Reichtum

Eine Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie

Wieso kommt „König Kunde“ trotz voller Schaufenster und gefüllter Läger an viele Dinge seines täglichen Bedarfs nicht heran?

Warum muss man für Geld arbeiten, obwohl es genug davon gibt und ständig mehr „geschöpft“ wird?

Weshalb stellen Arbeiter immer mehr Produkte in immer kürzerer Zeit her und müssen dennoch nach wie vor acht Stunden täglich und mehr für ihren Lebensunterhalt arbeiten?

Weshalb sind gesättigte Märkte kein Grund zur Zufriedenheit, sondern Stachel für Rationalisierung und Zeichen für die drohende Krise?

Wieso braucht die Wirtschaft im Kapitalismus permanent Wachstum – je mehr, desto besser?

Nullwachstum gilt als Verlust an „Wohlstand“.

Warum greift diese Produktionsweise permanent ihre eigenen Quellen, die natürlichen Lebensgrundlagen und die Arbeitskraft so sehr an, dass der Staat einen immer ausufernden Arbeits-, Gesundheits-, Verbraucher- und Umweltschutz organisieren muss?

Darüber wollen wir auf dem Workshop diskutieren. (Der Workshop ist natürlich kostenlos und voraussetzungsfrei zu besuchen.)

Wer teilnehmen will, soll sich melden unter: arbeitundreichtum@riseup.net

Start: 26./27.10.2019 in Bremen, dann 16./17.11.

Ort wird bekannt gegeben

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Podiumsdiskussion: “Wählen für Europa: Eine demokratische Pflicht oder ein großer Fehler?”

Der AStA der Uni Bremen organisiert für den 22. Mai 2019 eine sehr interessante Podiumsdiskussion:

In Europa wird gewählt und alle Kanäle sind gefüllt mit Aufrufen zur Wahl.

Das schärfste Argument für die Wahl 2019 heißt „Europas Schicksalswahl“. Parteien und Politiker*innen verschiedener europäischer Staaten, die sonst gar nicht harmonieren, rufen zu einem JA zu Europa auf – gegen äußere Mächte und innere „populistische“ Gegner. Diese Rechten, die sonst auch nicht harmonieren, rufen auch zu einem JA auf: sowieso zu ihnen, aber auch zu Europa, dem Europa „der Völker“, das sie versprechen. Beide Fraktionen der konkurrierenden Politiker*innen können und wollen mit der Macht Europas, um die sie sich bewerben, offenbar etwas anfangen. Aber wie kommen in ihren Alternativen der politischen Machtentfaltung die Wähler*innen vor? Worum geht es überhaupt bei diesen Alternativen?

Klimawandel, Migration, Grenzsicherung, Frauenrechte, Steuerflucht, Lohndumping… an all so was sollen die Wähler*innen denken, und immer nur das Gleiche denken: Dafür braucht es erstens das Staatenbündnis Europa und zweitens dafür zu wählende Politiker. Ist das einleuchtend? Sind Europas Politiker*innen nicht längst in allen diesen „Fragen“ zugange? Wo kommt der wahlwirksam dramatisch vor Augen geführte Änderungsbedarf denn her? Ist die Wahl ein Mittel der Wähler*innen, die von ihm gewünschte Änderung durchzusetzen? Ist das Wahlkreuz nicht gerade der Verzicht auf jede Einflussnahme – immerhin werden die Politiker*innen beauftragt, ganz nach ihrem Gewissen und ihrem Erfolg im Bündeln Europa zu führen? 

Oder haben solche Fragen jedes Recht verloren, weil es sonst die Rechten machen? Muss nicht gerade angesichts dieser prekären Alternative zwischen den etablierten Parteien als Vertreter*innen der EU wie es sie gibt auf der einen und den Rechten auf der anderen Seite in Europa wieder eine parlamentarische Linke groß gemacht werden? Und wenn schon keine der Parteien die perfekte Vertretung darstellt, ist es dann nicht besser ein kleineres Übel als gar nicht zu wählen?

Podiumsdiskussion: “Wählen für Europa: Eine demokratische Pflicht oder ein großer Fehler?”

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Argumente gegen das Zeitgeschehen 2019

An Pfingsten 2019 veranstalten wir wieder ein „Argumente gegen das Zeitgeschehen“: Wir laden zu dem einem verlängerten Wochenende in Großgoltern (bei Hannover) ein, bei dem insgesamt vier größere Workshops angeboten werden (jeweils zwei parallel):

Um das Wochenende einigermaßen planen zu können ist es nötig, sich vorher auf der Website www.zeitgeschehen.net verbindlich anzumelden.

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Vortragsreihe „Rechte Umtriebe“

Der AStA der Uni Bremen organisiert im Januar 2019 eine Vortragsreihe unter dem Titel „Rechte Umtriebe“ mit einigen sehr interessanten Vorträgen. Unbedingt empfehlenswert!

Rechte Umtriebe

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O-Woche 2018: „Kampf dem Klimawandel“ – Energiepolitik als Menschheitsrettung?

In der diesjährigen Orientierungswoche an der Uni Bremen wird der Arbeitskreis Auflösen diesen Workshop anbieten:

Regelmäßig finden UN-Klimakonferenzen statt – letztes Mal in Bonn. Wieder wurde die weltweite „Klimakatastrophe“ beschworen. Wieder wurde gefeiert: Fast alle Nationen stellen sich seit dem Pariser Klimaabkommen ihrer Verantwortung für dieses Menschheitsproblem. Und wieder wurde aufgetischt: Ungeachtet aller Katastrophenszenarien steigen die CO2-Emmissionen weltweit. Vor allem die „großen Industrienationen“ blasen munter weiter „Treibhausgase“ in die Luft. Auch der Gastgeber Deutschland wird seine Emissionsziele verfehlen.

Ein schreiender Widerspruch, dass sich „ausgerechnet das Land, das die Energiewende erfunden hat“ in der „internationalen Schmuddelecke“ (Weserkurier) befindet? Ein eklatantes Versagen aller Staatenlenker, die ihre „Verantwortung für den blauen Planeten“ den „Lobby-Interessen“ der Wirtschaft „opfern“ (Greenpeace), also die Rettung der Menschheit an die Profitinteressen der Industrie verraten?

Nein. Merkel zum Beispiel definiert das Menschheitsproblem anders:
„Dies alles geschieht in der Überzeugung, dass die Transformation hin zu einer emissionsarmen Wirtschaftsweise – richtig angelegt – große Wachstumschancen bietet. Erneuerbare Energien, ressourcen- und kostensparende Effizienztechnologien, klimaschonende Neuerungen im Gebäudebereich und im Verkehr – das und anderes mehr wird auf den Märkten weltweit an Bedeutung gewinnen.“ (Merkel)
Ist das „Menschheitsproblem Klima“ am Ende gar nicht das – ewig verratene – Ziel, sondern ein ebenso wohlklingender wie passend ausgreifender Zuständigkeitsanspruch für eine deutsche Standortoffensive beim Geldverdienen weltweit? Ist der Kampf um die internationale Verankerung von Klimazielen und für eine emissionsarme Wirtschaftsweise ein Mittel für nationale Wachstumsoffensiven, und ist der Dauer-Streit um diese Klimaziele und ihre Umsetzung die Konkurrenz der Nationen darum?

Dafür spricht viel. Und mancher „schreiende Widerspruch“ ist dann gar keiner. Deutschland besteht nicht nur auf seiner internationalen Vorreiterrolle in der Klimafrage und darauf, dass es für die anderen Staaten „kein Zurück“ geben darf hinter das Pariser Klimaabkommen; Deutschland besteht auch darauf, dass weiterhin ein Großteil des Stroms aus der Braunkohle, dem „Klimakiller Nummer 1“ (Weserkurier) gewonnen wird. Beides ist die Politik für Wachstum sich schuldig.

Darüber wollen wir auf dem Workshop diskutieren.

Der Workshop wird am Freitag, den 12.Oktober ab 12:00 Uhr in der Uni Bremen stattfinden im MZH 1460.

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Änderungen der Workshops beim „Argumente gegen das Zeitgeschehen 2018“

Leider müssen wir den Workshop zu Populismus und Trump absagen. Auch wir sind damit gar nicht glücklich, es lässt sich aber leider nicht ändern. Als Alternative dazu werden wir zu derselben Zeit nun einen Workshop über die Freiheit zum Demonstrieren anbieten. Den Ankündiger dazu haben wir schon hier hochgeladen.

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