Der erste Mai – Vom Feiern und Fordern. Workshop zum Lohnsystem

Zeit: 26.04.2012, 19:00
Ort: Infoladen Bremen

Am 1. Mai ist in Deutschland was los auf den Straßen. Es ist der ‚Tag der Arbeit‘. Der Tag im Jahr, an dem Arbeiter_innen und Gewerkschaften antreten, um mit ihren Beschwerden und handfesten Forderungen gehört zu werden. Verwunderlich ist nur, dass zugleich an diesem Tag die arbeitende Bevölkerung von gewerkschaftlichen und staatlichen Vertreter_innen dafür gefeiert wird, und sich auch feiern und ehren lässt, dass sie ‚den Wohlstand und Reichtum unseres Landes’ erwirtschaftet. Arbeit muss den Gelobten anscheinend immer mehr Schwierigkeiten denn Nutzen bescheren, sonst bräuchte es nicht die ganze Ehre.
Wir finden eine Gesellschaft absurd, in der alle Seiten ausgerechnet und hauptsache Arbeit brauchen. Statt einer Feier der Arbeit wollen wir mit euch in dieser Veranstaltung folgende Thesen diskutieren:

  • Lohn ist alles andere als ein gutes Mittel zum Leben und das Streben nach einem „Fairen Lohn“ ein frommer und schädlicher Wunsch.
  • Die Forderung nach „Guter Arbeit“, also einer Arbeit, die einen nicht über die Maßen stresst und krank macht, zeugt bereits davon, dass zur (Lohn-)Arbeit ein stetiger Angriff auf das Wohlergehen gehört.
  • Die Arbeit der Gewerkschaften ist notwendigerweise ein Dauerprogramm und muss es leider auch bleiben.

Eine Veranstaltung aus der Reihe “Kritik 2012″ des Arbeitskreis Auflösen

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